„Du hast geglaubt, ich sei tot. Aber ich habe jeden deiner Schritte gesehen. Ich war der Schatten, den du nie bemerkt hast.“
Die Geschichte der Burns beginnt in den neunziger Jahren, als Carlos Burns auf Hilo ein Imperium aus Schmuggel, Drogen und Waffenhandel errichtete - ein Mann, der Angst saete wie andere Samen, und dessen Schatten sich ueber Generationen legte.
Vier Namen, ein Blut. Der Anfuehrer, der Gruender, die Strategin und der Erbe - die Achse, um die sich alles dreht.
Keine festen Mitglieder, aber zur Stelle, wenn es darauf ankommt - jeder mit eigener Agenda, jeder mit eigenem Preis.
Eigene Geschichten, eigene Loyalitaeten - und doch immer wieder an der Seite der Burns, wenn Willow Creek sie zusammengeschweisst hat.
Drei Namen, deren Status nach Willow Creek in der Schwebe haengt - und einer, der alles entscheidet.
Der White Lotus ist die Organisation von Alice Burns. Als Watcher fuehrte sie einst die White Guerillas aus dem Verborgenen, bis Christopher Raven sie stuerzte. Mit ihren engsten Vertrauten gruendete sie den White Lotus: ein globales Netzwerk aus Geheimnissen, Loyalitaet und Taeuschung. Die Mitglieder gehoeren theoretisch auch zu den Burns - eine feste Allianz, geboren aus Blut und dem Willen, Carlos’ Vermaechtnis zu zerstoeren.
Nach Willow Creek richtete Alice Burns im tiefsten Keller des Iron Loft ein Forschungslabor ein. Hier werden die Chiptraeger der Burns - Blake, Aitor, Gracie und Isaac - regelmaessig untersucht. Carlos’ Forschung ist nur fragmentarisch erhalten, die einzige vollstaendige zweite Generation steckt im verschwundenen Caleb.
Clyde Burns ist nicht der Typ, der das Wort Freundschaft leichtfertig benutzt. Aber die Menschen, die er an sich ranlaesst, haelt er fest - manchmal fester, als ihnen lieb ist.
Alle Burns-Mitglieder sind fuer ihn Familie. Jeder Einzelne mit seinen Staerken, Geschichten und Eigenarten ist fuer ihn eine Bereicherung - denn fuer Clyde kann man nur gemeinsam die besten Geschichten schreiben.
Clyde erbte ein Imperium, das auf Blut gebaut war - und entschied sich, es umzubauen. Er schuf Strukturen, die den Leuten auf der Strasse das gaben, was die Behoerden ihnen nie boten: Schutz, Arbeit, eine Stimme. Doch seit dem letzten Angriff auf das Iron Loft zoegert er nicht mehr, Gewalt als endgueltige Loesung einzusetzen. Manchmal braucht es Grauzonen, um in einer schwarzweissen Welt zu ueberleben.